Ich bin

dann jetzt mal Rentnerin. Auch wenn ich noch keine Ahnung habe, was ich an Rente bek0mme. Die deutsche Bürokratie schlägt mal wieder Purzelbäume. Und wie so oft frage ich mich, ob sich die Sachbearbeiter auch manchmal Gedanken darüber machen, was sie anrichten können. Ich habe Familie die mich finanziell auffängt. Was macht ein Single, jemand ohne Angehörige. Viele, gerade Frauen, verdienen in ihrem Leben so wenig, dass sie kaum Ersparnisse haben. Wenn dann dieser Übergang vom Arbeitslohn zur Rente nicht reibungslos klappt, wovon sollen diese Menschen leben? Interessiert das irgendwen?

Über lebensstraenge

Jahrgang 1953, verheiratet, Mutter zweier erwachsener Söhne, berufstägig, auf dem Weg in den nächsten Lebensabschnitt (passive Altersteilzeit), der mit dem 1. Mai 2014 (beginnen wird) begonnen hat.
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7 Antworten zu Ich bin

  1. Marina schreibt:

    Ich habe den Eindruck, dies, und vergleichbare Angelegenheiten, interessieren überhaupt keinen. Am Schlimmsten ist ja noch, diese Sachbearbeiter fühlen sich i.d.R. nicht verantwortlich, „sie machen ja nur ihre Arbeit“ (und sind ja sowieso schon rein aus Prinzip immer überbelastet, weil Personaleinsparungen, dauerkranke Kollegen ect. pp.) Ja, Hallo? … oh mann, nicht aufregen, nicht aufregen, nicht aufregen … ommmmmmmmm …

    Ich wünsche dir ein schönes, entspanntes Rentnerdasein.
    LG
    Marina

  2. widder49 schreibt:

    Ich kann nichts Schlechtes über die Rentenstelle sagen. Seit einem Jahr bin ich in Rente, 4 Monate davor war ich zur Rentenstelle. Meine Rente war pünktlich auf dem Konto, als es keinen Lohn mehr gab.
    Meine Schwester ist jetzt seit August Rentnerin, im März hatte sie Termin in der Rentenstelle und wurde darauf hingewiesen, dass sie bereits ab Mai in Altersrente gehen könne. Sie wußte das, wollte aber bis August weitermachen, weil dann noch ein Jubiläumsgeld ausgezahlt wurde. Auch ihr Geld war pünktlich auf dem Konto. Sie lebt in einem anderen Bundesland als ich.

    Klappt doch, wenn man rechtzeitig alles beisammen hat und die Anträge stellt.
    LG

  3. lebensstraenge schreibt:

    Nun, ich habe die Kontenklärung schon vor 5 Jahren machen lassen. Im Rahmen der Beratung für die Altersteilzeit. Ich habe den Rentenantrag auch rechtzeitig abgegeben. Direkt bei einer Beratungsstelle. Ein Sachbearbeiter hat sich meinen Antrag angeschaut und mich dann in einem Punkt falsch beraten. Seitdem gibt es zwischen der Rentenversicherung und meinem bisherigen Arbeitgeber ein bürokratisches Hin und Her wegen meiner Altersteilzeit. Mit dem oben aufgezeigten Resultat.

  4. widder49 schreibt:

    Das ist natürlich Pech, wenn man falsch beraten wurde.
    Aber mit der Rente an sich – bei „Normalrentnern“ – hat das ja nichts zu tun.
    Ich glaube, da hätte ich auch schon längst eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den falschen Berater eingereicht.
    LG

    • lebensstraenge schreibt:

      Natürlich hat das mit der Rente an sich zu tun. Das ist die ganz normale Altersrente, die ich beantragt habe. Ich habe nur vor der Rente in Altersteilzeit gearbeitet. Das ist aber eine Vereinbarung mit meinem bisherigen Arbeitgeber, damit hat die Rentenversicherung erst mal nichts zu tun. Bei Altersteilzeit leisten die Arbeitgeber Sonderzahlungen auf das Rentenkonto und darum geht jetzt der Bürokratismus zwischen Arbeitgeber und Rentenversicherung.

  5. widder49 schreibt:

    Ich weiß, was Alterszeit ist und wie das – im Normalfall, Dich und Deinen Arbeitgeber natürlich ausgenommen – funktioniert.
    Du schreibst doch selbst, dass ein Sachbearbeiter Dich in einem Punkt falsch beraten hat. Und dass seitdem zwischen RV und AG etwas in Sachen Bürokratismus läuft.
    Mit anderen Worten: Es muss etwas aus der Zeit der Altersteilzeit geklärt sein, bevor die Altersrente gezahlt werden kann.
    Richtig?
    Ich mag nur nicht, wenn Fehler, die von einzelnen Mitarbeitern der Behörden gemacht werden, der Behörde – in diesem Fall der RV – im Ganzen zum Vorwurf gemacht werden.
    LG

  6. lebensstraenge schreibt:

    Ich wollte und will nicht so genau über den Fall berichten. Nur soviel: Dieser eine Fehler hätte schnell aus der Welt geschafft werden können, wenn es dabei geblieben wär. Leider kamen zwei weitere Fehler hinzu. Nicht vom selben Sachbearbeiter, von zwei anderen Mitarbeitern der RV. Und erst das führte zur jetzigen Situation.

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