Unwetter

Donnerstag – Freitag: Zwischen 23 Uhr und 2 Uhr morgens das Wasser aus dem Keller geschafft. Kein Lehm, nur klares Wasser und schwarze Bröckchen. Wie Kohlengrieß.

Freitag: Keller aus- und aufgeräumt. Alles was nicht mehr zu retten ist in Müllsäcke gepackt. Alles was nur leicht feucht geworden ist zum Trocknen in der Garage und auf der Terrasse ausgebreitet. Festgestellt, dass der Hagel einige Doppelstegplatten zerschlagen hat, die Terrasse ist nicht mehr dicht. Waschmaschine steht zum Glück auf einem Podest, sie ist nicht naß geworden. Gefrierschrank und Weinkühlschrank stehen im Vorratskeller, der läuft als letzter voll, das Wasser stand nicht so hoch, beide Geräte laufen noch.

In der Waschküche wird die Wäsche in so einem Wäschesammler sortiert, die Wäschesäcke hingen im Wasser. Die Waschmaschine läuft ununterbrochen.

Im Vorratskeller steht ein Holzregal. Wird vermutlich ersetzt werden müssen, ebenso wie ein Holzregal mit einem Schubladeneinsatz im Gang. Nichts trocknet richtig. Es regnet ja immer wieder, die Luftfeuchtigkeit ist hoch.

Das Gemüse im Hochbeet hat den Hagelschlag nicht überlebt. Mit Ausnahme einer Kartoffelpflanze. Die habe ich ja auch nicht gepflanzt, die wächst wohl aus dem Inhalt eines nicht ganz zersetzten Komposthaufens.

Einige unserer Blauzypressen stehen schief und Äste hängen halb abgebrochen über. In der neuen Woche müssen Einige gefällt werden.

Ich habe Muskelkater in den Waden. Und mein Rücken? Ach Gott. Ich kann kaum schlafen, weil ich nicht mehr weiss, wie ich mich hinlegen soll.

Und dabei haben wir, Alles in Allem, noch Glück gehabt.

Samstag: Der Mann verschließt den sowieso nicht benötigten Abfluss am Fuße der Kellertreppe, aus dem das Wasser hochkam.

Ich habe frei und kann ein Stricktreffen besuchen. So erholsam, so wunderbare Ablenkung.

Über lebensstraenge

Jahrgang 1953, verheiratet, Mutter zweier erwachsener Söhne, berufstägig, auf dem Weg in den nächsten Lebensabschnitt (passive Altersteilzeit), der mit dem 1. Mai 2014 (beginnen wird) begonnen hat.
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Eine Antwort zu Unwetter

  1. Brigitte schreibt:

    Herrjeh …das braucht kein Mensch.
    Vor ein paar Jahren hatten wir das auch, einmal in Wohnzimmer und Küche und ein anderes mal im Keller … nix als Arbeit ud alles so überflüssig.
    Wir haben eine Rückstauklappe in den Kellerabfluss einbauen lassen. Die hat seitdem gute Dienste geleistet.
    Durchhalten und auf richtigen Sommer hoffen …
    Gruß Brigitte

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