Es geht voran

Diese Woche habe ich beim Notar unterschrieben, das Haus hat ab September neue Eigentümer. Ende des Monats kommt der Möbelwagen und lädt ein, was wir in unser Haus transferiert haben wollen. Ich stehe im Moment manchmal wirklich etwas verzweifelt vor diesem Berg an Besitz, der in einem langen Eheleben angehäuft wurde. Bei so vielen Dingen hängen auch für mich Erinnerungen dran, es fällt mir schwer, sie nicht mitzunehmen und damit unser Haus vollzustopfen.

Daher werde ich das Ganze einem Entrümplungsunternehmen übergeben. Fremde sind da leidenschaftslos, die können eher sehen, ob etwas noch einen Wert hat oder auf den Müll muss.

Und es bleibt dabei, wenn ich hier fertig bin, werde ich mit dem Mann durch unser Haus gehen, Raum für Raum, und gnadenlos ausmisten.

Über lebensstraenge

Jahrgang 1953, verheiratet, Mutter zweier erwachsener Söhne, berufstägig, auf dem Weg in den nächsten Lebensabschnitt (passive Altersteilzeit), der mit dem 1. Mai 2014 (beginnen wird) begonnen hat.
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Eine Antwort zu Es geht voran

  1. Tanja schreibt:

    Nach vier Umzügen in drei Jahren hat sich mein Hausstand wirklich auf das „Wichtige“ minimiert. Und trotzdem stehe ich oft vor liebgewonnenen Erinnerungsstücken und frage mich, was damit wohl passiert wenn ich mal nicht mehr bin – es gibt niemanden, dem ich es vererben könnte, für den es einen Erinnerungswert hat.

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