Geplante Obsoleszenz?

Bislang haben wir bei unseren Haushaltsgeräten auf die bekannten Marken (Bauknecht, Siemens, Bosch, AEG) gesetzt und Geräte aus dem mittelpreisigen Segment dieser Firmen gewählt.

Damit sind wir jahrzehntelang gut gefahren, die Geräte hielten immer so zwischen 10 und 12 Jahre.

2012 brauchten wir innerhalb kürzester Zeit eine neue Spülmaschine und eine neue Waschmaschine. Über den Tod der alten Waschmaschine habe ich damals hier gebloggt. Die Bosch-Spülmaschine wurde durch ein neueres Model desselben Herstellers ersetzt, die Siemens-Waschmaschine ebenfalls. Für jede dieser Maschinen haben wir 2012 zwischen 500 € und 600 € bezahlt.

Beide Maschinen sind jetzt etwa zweieinhalb Jahre alt und defekt. Kurz nach Ablauf der Garantie. Alles nur Zufall?

Die Kostenvoranschläge für die notwendigen Reparaturen liegen knapp über der Hälfte des damaligen Neupreises.

Die Waschmaschine kann der Mann an meiner Seite reparieren, wenn wir nicht die Originalersatzteile nehmen, wird es sogar recht preiswert.

Die Spülmaschine. Tja. Die hatte diesen Defekt vor ein paar Wochen schon mal, damals hat der Mann sie wieder zum Laufen gebracht. Jetzt dasselbe in Grün. Das Wasser wird nicht aufgeheizt und es wird nicht getrocknet. Die Heizspirale ist in Ordnung. Man hat den Eindruck, irgendwo in der Elektronik ist da etwas mit Ablaufdatum eingebaut.

Wir sind stinksauer. Und überlegen jetzt, wie wir darauf reagieren sollen. Was tun? Kauft man jetzt am besten nur noch Billigware zum geringstmöglichen Preis? Bei der man sich nach zwei Jahren weder über einen Defekt wundert noch über das ausgegebene Geld ärgert. Kauft man doch die teuersten Produkte und hofft, dass sie auch weiterhin ihrem Ruf gerecht werden und 20 Jahre halten. Oder sind da inzwischen auch die Defekte einprogrammiert? Nur vielleicht nicht schon nach zweieinhalb, sondern erst nach fünf Jahren.

Version eins ist unter ökologischen Gesichtspunkten bescheiden, Version zwei auch nur „Prinzip Hoffnung“ und dafür verflixt teuer.

Alles K…

Über lebensstraenge

Jahrgang 1953, verheiratet, Mutter zweier erwachsener Söhne, berufstägig, auf dem Weg in den nächsten Lebensabschnitt (passive Altersteilzeit), der mit dem 1. Mai 2014 (beginnen wird) begonnen hat.
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