Ehrgeiz

Es erstaunt mich immer wieder. Der Jüngste, der sich mit Minimalaufwand durch die Schulzeit geschlängelt hat (über seinen Abis-Schnitt decken wir den Mantel des Schweigens), danach nicht so recht wusste, was er eigentlich werden sollte, sich an der Uni einschrieb und ein paar Jahre mehr oder weniger studierte, entwickelt jetzt, da er offensichtlich seinen Weg gefunden hat, Ehrgeiz.

Er bereitet sich auf jeden noch so kleinen Test intensiv vor. Er lernt. Es gab Zeiten, da war ich der festen Überzeugung, dass er den Sinn dieses Wortes nie begreifen würde.

Er will Bestnoten und ärgert sich über eine Zwei.

Er macht sich Gedanken und entwickelt Phantasie, wenn er eine Präsentation erstellen soll. Nichts mehr mit Minimalaufwand.

Ich stehe staunend daneben. Und freue mich. Er wird seinen Beruf lieben.

Genau wie sein großer Bruder, der mit zwölf schon wusste, was er werden wollte, nie davon abgerückt ist, seinen Beruf seit Jahren ausübt und glücklich damit ist.

Einen Beruf zu haben, den man liebt und mit Freude ausübt, ist schon die halbe Miete für ein zufriedenes Leben.

Über lebensstraenge

Jahrgang 1953, verheiratet, Mutter zweier erwachsener Söhne, berufstägig, auf dem Weg in den nächsten Lebensabschnitt (passive Altersteilzeit), der mit dem 1. Mai 2014 (beginnen wird) begonnen hat.
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