Brot backen

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macht Spaß und schmeckt. Und ich weiß ganz genau, was drin ist. Und vor allen Dingen, was nicht.

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Strickjacken

kann man gar nicht genug haben.

Man braucht leichte Jacken für die etwas kühleren Sommertage. Leichte Jacken aus etwas wärmenderen Garnen für die Tage am Sommeranfang und am Sommerende. Die wärmeren Jacken für Frühling und Herbst. Und die ganz warmen Jacken aus den dicken Garnen für die Zeit im Frühjahr und im Herbst, wenn es noch nicht kalt genug ist für die Daunenjacken, aber der Wind schon unangenehm schneidend ist. Und jede dieser Jacken braucht man natürlich in verschiedenen Ausführungen. Unterschiedliche Muster, unterschiedliche Farben, die Ideen sind unerschöpflich.

Eine leichte Jacke aus wärmendem Garn ist gerade fertig gestrickt, in hellblau-grau-meliert und aus Alpaka-Garn. Nur die passenden Knöpfe fehlen noch.

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Modell: Dexter von Isabell Kraemer
Garn: Inca Tops Alpaca Peru

Eine ganz warme Jacke aus dickem Garn ist in Arbeit.

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Modell: Naima von ANKESTRiCK
Garn: De Rerum Natura Gilliat

Das Garn für eine Frühlingsjacke liegt auch schon bereit. Und zwischendurch stricke ich noch Socken und Schals.

 

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Berlin

Zuerst die Stadt,

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dann BerlinKnits

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Wählen gehen

Es ist 12:30 Uhr, der Mann an meiner Seite und ich werden uns gleich auf den Weg machen zum Rathaus. Wie haben das Recht zu wählen und dieses Recht lassen wir uns nicht nehmen.

Ich habe, seit ich wahlberechtigt bin, nie eine Wahl ausgelassen. Dieses Mal gehe ich mit großer Unruhe. Es macht mich fassunglos, dass so viele Menschen Nationalismus wieder für eine wählbare Option halten. Gerade in Deutschland sollten die Bürger doch wissen, wohin das führt.

Ich hoffe auf eine denkende Mehrheit in diesem Lande. Und vor allem darauf, dass auch alle gehen. Zur Wahl. Bevor sie gehen müssen. In die Fremde, weil die Heimat keine Heimat mehr ist.

 

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Vorräte

Die Tomatensaison neigt sich dem Ende zu. Letzte Woche habe ich noch einmal geerntet, so etwa 2 Kilo. Die wurden gestern zu Sauce verarbeitet und eingekocht.

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Bislang habe ich immer eingefroren, aber dadurch war der Gefrierschrank am Ende des Sommers übervoll. Jetzt wende ich mich für manche Sachen wieder der altehrwürdigen Methode des Einkochens zu. Im Moment koche ich noch im Backofen ein, ich warte erst einmal ab, was die Familie zum Geschmack sagt.

Im Laufe der Woche werde ich noch die Minze und Zitronenverbene ernten und aus beidem Sirup einkochen – ich liebe es, mir im Winter mit dem Sirup einen leckeren Tee zu zubereiten.

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Technische Aufrüstung

Nach der Eismaschine ist noch ein Dörrgerät bei mir eingezogen. Der erste Test erfolgte mit Tomaten aus dem Garten

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Inzwischen habe ich noch Pfefferminze und Zitronenverbene getrocknet, in den nächsten Tagen wird getestet, wie der Tee daraus schmeckt. Heute kommen Bananen dran, mal sehen, ob die Enkelina Bananenchips mag.

Und ein Strickstück ist auch fertig geworden und wird, angesichts des herbstlichen Wetters, schon getragen.

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Heimat vs. Zuhause

Der Mann an meiner Seite hatte am Wochenende in der Nähe von Bremen zu tun. Natürlich bin ich mitgefahren. Und wie immer, wenn wir nach Norden reisen, gab es für mich diesen Punkt, an dem sich die Landschaft und der Himmel ändern. Alles wird weiter, lichter und am Horizont liegt eine Ahnung vom Meer. Die anderen sehen, empfinden es nicht so. Aber für mich ist es klar ersichtlich und immer verbunden mit dem Gefühl, heim zu kommen. Nicht nach Hause – heim.

Ich bin in der Nähe von Bremen geboren und habe die ersten drei Jahre dort gelebt. Mehr nicht. Die Familie meiner Mutter stammt aus ein paar kleinen Orten im Landkreis Verden und es gibt bestimmt noch weitläufige Verwandtschaft dort. Ich kenne aber leider niemanden, habe sie nie kennengelernt, da meine Mutter die Beziehungen zu ihrer Familie nicht gepflegt hat. Es gibt also dort keinen bestimmten Ort und auch keinen Menschen, der für mich Heimat ist. Und dennoch ist dieses Heimatgefühl da.

Zuhause, das ist der Ort, an dem ich jetzt seit 38 Jahren lebe. Hier ist unser Haus, hier leben meine Söhne mit ihren Familien, hier lebt die süßeste aller Enkeltöchter, hier habe ich meine Freunde. Ich möchte hier bestimmt nicht weg. Und dennoch habe ich in all den Jahren mich in dieser Gegend nicht verwurzelt, keine Heimatgefühle entwickelt. Zuhause ist hier, Heimat wird wohl immer das platte Land im Norden bleiben.

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Mama

wurde am Mittwoch 85 Jahre alt. Gleich fahren wir los, um sie zu besuchen. Sie weiß, dass ich komme. Dass ich den einen Enkel, seine Frau und vor allem das Urenkelchen mitbringe, das weiß sie nicht. Das wird eine Überraschung, über die sie sich mit Sicherheit freuen wird.

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Gladiolen

Sie waren die Lieblingsblumen meiner Lieblingsoma.

Bei dieser Oma habe ich einen Teil meiner Kindheit gelebt und als Schulkind alle meine Sommerferien verbracht. Es war Tradition, dass Opa jeden Sonntag Blumen für Oma besorgte und zur Ferienzeit waren es immer Gladiolen. Eine Zeit lang waren sie ja sehr unmodern, aber jetzt kommen sie wieder. Vor ein paar Tagen habe ich an einem Feld für Selbstpflücker angehalten und welche mitgenommen. Oma, ich vermisse dich. Immer noch und immer wieder. Auch nach fast 30 Jahren.

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Und wieder zünd ich eine Kerze an

für einen, der dem Raubtier Krebs erlegen ist. So schnell, nur wenige Monate nach der Diagnose. Wir waren keine engen Freunde, aber ich kannte ihn seit 40 Jahren. Er war so alt wie ich. Und mir fehlen die Worte für das, was mir im Kopf rumgeht.

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